Programm

Donnerstag, 09.11.2017, 19 Uhr

»Der Aufstand von Gwangju 1980«

Eröffnung der Fotoausstellung

Unter dem neuen Präsidenten Südkoreas, Moon Jae-in, sollen die Geschehnisse von Gwangju 1980 erneut aufgearbeitet werden. Nach 37 Jahren ist noch immer nicht geklärt, wer den ersten Schießbefehl gegeben hat. Mit Nachrichten- und Videobeiträgen wird in die Thematik eingeführt und es werden aktuelle Erkenntnisse zum Aufstand von Gwangju diskutiert. Mit Grußworten, Gesang und Speisen aus Korea.

 

Donnerstag, 23.11.2017, 19 Uhr

Dokumentarfilm »Südkorea am Scheideweg«, 60 Min., 1980

Begleitveranstaltung

Ein Kameramann aus Deutschland leistete einen besonderen Beitrag zur Aufarbeitung der Geschehnisse von Gwangju. Jürgen Hinzpeter machte 1980 unter Lebensgefahr Filmaufnahmen von dem Massaker. Es waren die ersten Bilder und Berichte, die offenbarten, wie grausam der Aufstand niedergeschlagen wurde, ohne die die Wahrheit nicht ans Licht gekommen wäre. Der damalige ARD-Korrespondent in Tokyo und enge Freund Hinzpeters, Jürgen Bertram, brachte 1980 das Filmmaterial als Dokumentation „Südkorea am Scheideweg“ ins deutsche Fernsehen. Wir zeigen diesen besonderen Film in Anwesenheit Jürgen Bertrams mit anschließender Diskussion.

 

Montag, 04.12.2017, 19 Uhr

Bedeutung des Aufstands von Gwangju 1980 für die Demokratisierung Südkoreas bis heute

Abschlussveranstaltung

Der brennende Geist von Gwangju für Freiheit und Demokratie lodert auch heute noch in Südkorea. Letztes Jahr gingen im ganzen Land 10 Millionen Menschen mit Kerzen in den Händen auf die Straßen und demonstrierten friedlich für die Wiederherstellung der Gerechtigkeit und für die Absetzung der korrupten Präsidentin Park Geun-hye. Zum Abschluss unserer Ausstellung diskutieren wir mit Akteuren aus der südkoreanischen Zivilgesellschaft über die Kraft der Kerzenscheindemonstrationen und die weiteren Aufgaben für Südkoreas Demokratie.

Veranstalter

Die Ausstellung wird organisiert vom Korea Verband in Berlin mit freundlicher Unterstützung des Haus der Demokratie und Menschenrechte und der May 18 Memorial Foundation.